Ringelblume

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine wichtige Heilpflanze. Wer kennt zum Beispiel nicht die berühmte Ringelblumensalbe, mit der schon unsere Großmütter so manche Wehwehchen heilten. Die zur Familie der Korbblütler gehörige Ringelblume hat aber zudem noch so manch andere Anwendungsmöglichkeit.

Verwendung

Die Blüten der Ringelblume sind ein hervorragendes Wundheilmittel. Deshalb werden sie gerne in Öl ausgezogen und dann zu einer Salbe verarbeitet. Diese ist bei allen Arten von Hautverletzungen und -Entzündungen, Quetschungen oder blauen Flecken hilfreich und sollte oft zur Anwendung kommen. Auch Waschungen und Umschläge mit Ringelblumentee können äußerst wohltuend sein.Zur Behandlung von Warzen kann man die frischen, zerquetschten Blätter nehmen.

Ringelblumen werden in Öl ausgezogen.

Innerliche Anwendung

Innerlich angewendet, hilft die Ringelblume bei Verdauungsbeschwerden und Frauenleiden. Sie lindert Brechreiz, hilft bei der Heilung von Magengeschwüren und stärkt Leber und Galle. Die Ringelblume kann auch leicht abführend wirken.In der Frauenheilkunde wird die Ringelblume gegen Periodenkrämpfe eingesetzt. Sie fördert den Eisprung und trägt zur Regulierung des Zyklus bei. Außerdem enthält sie einen östrogenartigen Wirkstoff, der bei Wechseljahrsbeschwerden hilft und unregelmäßige Zyklen ausgleicht.Um sich diese Heilwirkung zunutze zu machen, kann man die Blüten entweder als Tee zubereiten oder eine Tinktur ansetzen.Da Schnecken die Ringelblume meiden, setze ich sie gerne ins Gemüsebeet.

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